FW-Seelsorge / PSU

BM Wolfgang Peiker, FF Bordesholm, Fachwart, Feuerwehrseelsorger
BM Frank Conrads, FF Nortorf, stv. Fachwart, Feuerwehrseelsorger
OFM Soenke Fangmeier, FF Rieseby, Peer
OFM Ralf Thöne, FF Großflintbek, Psychosoziale Fachkraft
OFM Clemens Kuttenkeuler, FF Bordesholm, Peer
OFF Uta Scheel, FF Kleinflintbek, Peer

Weitere Kameradinnen und Kameraden sind in unterschiedlichen Funktionen oder als Anwärter im Feuerwehrseelsorge/PSU Team aktiv.

Erreichbarkeit:

Bereitschaftsdienst:
Mobil: 0151 - 201 468 33

Alarmierung über Melder:
Stichwort: "PSU RD-ECK"

E-Mail

Weitere Informationen unter:
www.psnv-sh.de

Leitfaden HFUK Nord

Unser Angebot

Zur Primären Prävention (Einsatzvorbereitung) werden alle Maßnahmen gezählt, die das Belastungsausmaß in künftigen, auch extremen Einsatzsituationen senken können.

Hier bieten wir an:

  • In der Truppmann 2 Ausbildung den Ausbildungsabschnitt „Psychische Belastung“ mit ca. 3 Std. zu schulen.
  • Sowie Schulungsangebote im Bereich „Stressbewältigung nach belastenden Einsätzen“ im Rahmen von Übungsabenden oder Versammlungen vorzustellen.

Einsatzbegleitung von FWS / PSU sollte durch Führungskräfte am Einsatzort angefordert werden.   
Sie umfasst die psychosoziale Begleitung:

  • der Arbeit
    • Unterstützung im Bereich Unverletzter Personen, Evakuierungen
  • und der Einsatzkräfte:
    • lang andauernde Einsätze (Personensuche),
    • Einsätze mit Verletzten und Toten,
    • Einsätze unter besonders belastenden Bedingungen (Chemieeinsätze)

Einsatznachsorge findet in der Regel innerhalb der ersten Tage nach Einsatzabschluss statt.

In besonderen Situationen kann die Nachsorge über einen Zeitraum bis zu 3 Wochen dauern.

Sie beinhaltet methodisch-strukturierte Maßnahmen im Rahmen von Einzelberatungs- und Gruppennachsorgegesprächen.

Demobilisation (Wiedereingliederung)

  • 10 Minuten
  • Informiert die Einsatzkräfte:
    • über das Ereignis,
    • mögliche auftretende Symptome, die sich aus der Belastung ergeben können und
    • weist auf weiterführende Hilfsangebote hin.

Defusing (Entschärfung)

  • innerhalb von 24 Stunden)Es wird als Gruppengespräch durchgeführt und dient vor allem der Verringerung der akuten Stresssymptome sowie der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Debriefing (Einsatznachbesprechung)

  • Es handelt sich um ein mehrstündiges spezielles Gruppengespräch und dient der Gruppe der Einsatzkräfte als gemeinsamer Abschluss des erlebten belastenden Ereignisses.

One-on-One (Einzelgespräch)

  • Einzelgespräch zwischen einer betroffenen Einsatzkraft und einem Ansprechpartner (Peer oder psychosoziale Fachkraft)
    • freiwillig!
    • vertraulich! und
    • anonym!.