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27.11.2017

Großalarm in Eckernförde

Bild - Großalarm in Eckernförde

Die Feuerwehr der Stadt Eckernförde wurde um 12:58 Uhr durch die Leitstelle Mitte in Kiel alarmiert. In der Jungmannschule der Stadt hatten plötzlich mehrere Kinder und Lehrkräfte Husten und Reizhusten. Für die Feuerwehr wurde Vollalarm ausgelöst. Als erste Maßnahmen der Schule und der Feuerwehr wurde der gesamte Schulkomplex, insgesamt 1500 Personen geräumt. Die betroffenen Schüler/innen und die Lehrkräfte wurden in die Sporthalle 1 gebracht. Die ebenfalls in großer Zahl alarmierten Rettungsdienstkräfte sichteten die Personen und betreuten diese weiter. Die zwischenzeitlich nachalarmierten Kräfte aus Barkelsby, Loose und des Löschzug Gefahrgut (LZ-G)aus Rendsburg unterstützen alle Kräfte. Die Rettungskräfte wurden durch viele Rettungswagen, dem organisatorischen Leiter und dem leitenden Notarzt unterstützt. Bei den Messungen der Feuerwehr und der Erkundung, konnte ein bläulichen Stoff in einer Toilette festgestellt werden. Dieser Stoff wurde aufgenommen und zum Abgleich der Messungen in die Technik-und Umweltwache der BF Hamburg gebracht. Weitere Messungen wurden durchgeführt. Der Bürgermeister Sibbel, der Hauptamtsleiter Melchin und vom Ordnungsamt Herr Kaschke sowie Kreiswehrführer Schütte machten sich vor Ort ein Bild der Lage und ließen sich vom Einsatzleiter Meint Behrmann die laufenden Maßnahmen erklären. Im Gebäude wurde ein weiterer Stoff festgestellt. Von den betroffenen Personen wurden acht Schüler zur weiteren Beobachtung in die Imland Kliniken Eckernförde und Rendsburg transportiert. Die Kripo Eckernförde hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Gebäude wird belüftet, ob morgen der Unterricht an der Jungmannschule stattfinden kann, wird die Schulleitung noch heute auf der Webseite bekannt geben. An diesem Einsatz waren ca. 80 Einsatzkräfte beteiligt.

Eingesetzte Kräfte:

FF Eckernförde, FF Barkelsby, FF Loose, Rettungswagen aus verschiedenen Wachen der RKiSH, LZG Rendsburg-Eckernförde, Johanniter Unfallhilfe, Polizei und Kripo

Text und Bilder: Kreispresseteam (S.B.)


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