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08.09.2019

34 Feuerwehren paddeln um den 6. Feuerdrachen-Cup  in Rendsburg

Bild - 34 Feuerwehren paddeln um den 6. Feuerdrachen-Cup  in Rendsburg
© Foto 1 Jan Traulsen

Rendsburg. Am Samstag, 7. September trafen sich 34 Feuerwehren aus Schleswig-Holstein beim 6. Feuerdrachen-Cup während des 19. SH Netz Cup in Rendsburg bei regnerischem Wetter, um sich beim Drachenboot paddeln über eine Strecke von 250 Meter zu messen.

Für die Finalqualifikation im 50er-Drachenboot erfolgte ein Vorentscheid in 10-er Drachenbooten mit jeweils zwei Feuerwehren je Vorlaufrennen aus dem südlichen und nördlichen Bereichen des Nord-Ostsee-Kanals. Die schnellste Zeit in den Vorläufen erreichte die freiwillige Feuerwehr aus Bimöhlen mit 1:27.96.

Das Ergebnis war im Finalrennen im 50er-Drachenboot über 500 Meter beim 6. Hanse-Werk Feuerdrachen-Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal eindeutig. Fast drei Sekunden trennten die beiden 50er-Drachenboote - den größten ihrer Art in Europa - an der Ziellinie. Es siegte das Boot „Holstein“ (südlich des Kanals) mit den Feuerwehren aus Bimöhlen, Großenbrode, Stafstedt, Hamweddel und Krummendiek vor dem Boot „Schleswig“ (nördlich des Kanals) mit den Teams aus Eckernförde (BW. F.), Ramstedt-Wisch, Niehuus, Lohe Rickelsdorf und Neuwittenbek.

Der Anreizt liegt nicht nur im sportlichen Bereich, sondern jede antretende Wehr erhält eine Startprämie von 250 Euro. Sitzt die Mannschaft dann noch im Sieger 50er-Drachenboot, kommen nochmal 250 Euro dazu, d. h. 5 Wehren erhalten diese Zusatzprämie, gestiftet von der SH Netz AG.

Alle hatten Riesenspaß trotz Regenschauern während der Rennen und freuen sich schon auf das kommende Jahr. Staatssekretärin Kristina Herbst und Jens Peter Solterbeck von der SH Netz AG übereichten die Siegerpokale zusammen mit den zusätzlichen 250 Euro Checks.

Erstmalig hat ein Ruderergometer Wettkampf zwischen Atemschutzgeräteträger Teams stattgefunden. Jeweils 4 Kameraden aus den Wehren Rendsburg, Borgstedt, Schülldorf und Hamweddel lieferten sich ein Duell unter Atemschutzeinsatz auf den Ergometern. Die Belastungsdauer wurde mit 2 Minuten angesetzt und im Anschluss die „geruderten“ Strecken der 4 Kameraden addiert. Das Team aus der Wehr Borgstedt lag mit 469 Metern vorne. Im kommenden Jahr wird dieser Wettbewerb zusätzlich zum Feuerdrachen Cup ausgeschrieben.

Text: Jan Traulsen

Foto 1 (Jan Traulsen): Stolz präsentieren sich die fünf siegreichen Teams der Wehren aus Bimöhlen, Großenbrode, Stafstedt, Hamweddel und Krummendiek mit Staatssekretärin Kristina Herbst (kniend 6. von links) und Jens Peter Solterbeck (stehend 6. von links) von der SH Netz AG.

Foto 2: (Jan Traulsen): Die beteiligten Landesfeuerwehren sind hoch motiviert und mit viel Freude im 10-er Drachenboot mit tollem Teamgeist in Rendsburg an den Start gegangen.

Foto 3: (Jan Traulsen): Die Mannschaften der 34 Feuerwehren aus Schleswig-Holstein lieferten sich in den 10-er Drachenbooten packende Rennen.

Foto 4 (Jan Traulsen): Der erstmalig durchgeführte Ruderergometer Vergleichstest zwischen Atemschutzgeräteträgern begeisterte die Zuschauer.

Foto 5 (Jan Traulsen): Nach dem Vergleich auf dem Ruderergometer zeigten sich die 16 Atemschutzgeräteträger beindruckt und zugleich positiv überrascht von dem neuen sportlichen Feuerwehrwettbewerb.


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